FC Tiengen trauert um Willi Lewko

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FC Tiengen trauert um Willi Lewko

"Wir haben einen guten Freund verloren," so Ehrenvorsitzender Ewald Maier, nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde, dass Willi Lewko im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Der Verstorbene bekleidete zwar kein Ehrenamt, war jedoch über 30 Jahre lang ein stiller Freund und Helfer des Vereins. Bis in die 80er Jahre widmete Willi Lewko den größten Teil seiner Freizeit dem FC Tiengen, bei dem er sich besonders für die Belange der ersten Mannschaft einsetzte. "Wo die erste Mannschaft war, war Willi Lewko", erinnert sich Ewald Maier, der ihn als "Mädchen für alles" bezeichnete.

Willi Lewko war nämlich zu seiner Zeit als Betreuer und Linienrichter der ersten Mannschaft bei jedem Spiel dabei. Das war vor allem in den 50er, 60er- und 70er Jahren der Fall. "Wenn uns Spielern damals etwas fehlte, dann war der Willi für uns da, gleich wo der Schuh drückte", erinnerte sich dieser Tage ein ehemaliger Aktivspieler vom FC Tiengen. Seine Hilfsbereitschaft schätzten die damaligen Akteure, wie auch die FC-Verantwortlichen, die sich mit ihm auch nach seinem altersbedingten Rückzug Mitte der 80er Jahre freundschaftlich verbunden fühlten. Nicht zuletzt, weil sich der Verstorbene auch bei Begegnungen mit dem französischem Partnerverein Courtenay stets einbrachte.

Willi Lewko galt als Frohnatur, war belebendes Element in der großen FC-Familie bei schönen Terminen (Meisterschaften, Feste, Ausflüge), wie auch bei weniger schönen Anlässen, wie zum Beispiel Niederlagen und Abstiege der ersten Mannschaft. Der FC Tiengen trauert mit den Angehörigen und wird Willi Lewko in dankbarer Erinnerung behalten (sa).

Der Nachruf wurde von Günter Salzmann verfasst.

Das Foto zeigt Willi Lewko beim Besuch der Festbuch-Autoren Ewald Maier und Günter Salzmann vor dem 100-jährigen Vereinsjubiläum 2008.