Die D2 wurde eiskalt besiegt

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Die D2 wurde eiskalt besiegt
Spieldatum: 
Samstag, 21. November 2015
Mannschaft: 
D2
Heimmannschaft: 
FC Tiengen 08 D2
Gastmannschaft: 
SG Höchenschwand D2
Spielbericht: 

Eigentlich sollte die D2 in Häusern spielen, doch Trainer Bernd Glasstetter hatte sich die Wettervorhersage angesehen und Höchenschwand vorgeschlagen das Heimrecht zu tauschen. Denn die Regenfälle am Freitag plus Schnee am Samstag, das hätte zu einer Spielabsage geführt. So konnte das Spiel in Tiengen auf dem Kunstrasen stattfinden, der die Regenmengen problemlos verkraften konnte.

Aber das Spiel stand dennoch unter keinen guten Vorzeichen. Drei gute Spieler, Anton Reiner, Luca Schmutz und Ernis Meta fielen aus privaten Gründen aus. Und es sind die Spieler, die sich in den letzten Wochen gesteigert und für die positive Entwicklung im Mittelfeld und Angriff gesorgt hatten. Dass es schwierig ist Leistungsträger in diesem Umfang zu ersetzen, das dürfte jedem klar sein.

Und so dürfte es kaum verwundert haben, dass das Fehlen der Spieler sich auch im Spiel bemerkbar machte. Der D2 gelangen wenn, dann nur ganz wenige Aktionen nach vorne, während Höchenschwand gekonnt Pressing spielte und dementsprechend zu Chancen kam. Insbesondere ein Spieler von Höchenschwand fiel dabei auf und konnte kaum gehalten werden. Der sorgte immer wieder für Torgefahr und erzielte am Ende acht von 14 Toren.

Dabei sah es bis zur 23. Minute nicht so aus, als würde das Endergebnis allzu hoch ausfallen. Die D2 lag mit 0:4 hinten. Und dann fielen innerhalb von sechs Minuten fünf weitere Tore, bei denen die Abwehr der D2 eher hilflos daneben stand. Es war gut, dass danach der Halbzeitpfiff ertönte.

Eine Umstellung der Abwehr erbrachte, dass diese dann stabiler stand und „nur“ noch fünf weitere Tore fielen. Ein paar Akzente gelangen zwar nun auch nach vorne, aber allzu oft tappte die D2 in die Abseitsfalle von Höchenschwand.

Nein, es war kein gutes Spiel der D2. In dieser Verfassung wäre das Spiel gegen den Tabellenersten vergangene Woche sicher deutlich höher ausgefallen. Nun bleibt zu hoffen, dass beim letzten Herbstspiel in der kommenden Woche wieder alle Spieler an Bord sind. Aber es wird sehr schwer werden ohne eigene Tore endlich einmal zu gewinnen.

A propos Kälte: Nachdem Trainer Bernd Glasstetter nach dem letzten Spiel eine Gasmaske beim Betreten der Kabine aufziehen musste, wurde Duschen nach Spielen eingeführt. Immerhin vier Spieler gönnten sich das Vergnügen - im wahrsten Sinne des Wortes. Schauen wir mal, wie es damit weiter geht. Sinnvoll war eine heiße Dusche nach der eisigen Kälte allemal.

Galeriebilder: